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30. November 2006

Firmenakquise

Akquisition von Praktikums- und Ausbildungsplätzen / externes Ausbildungsmanagement

Jungen Erwachsenen den Weg auf den ersten Arbeitsmarkt zu ebnen, ist eines der Ziele der Jugendwerkstatt Steimke. Doch durch die wirtschaftliche Entwicklung in den vergangenen Jahren bilden viele Firmen weniger oder nicht (mehr) aus. So ist die Suche nach einem Ausbildungsplatz immer schwieriger geworden - besonders für diejenigen, die keinen guten Schulabschluss haben. Vor allem sie müssen, um eine Chance zu bekommen, Betriebe von sich überzeugen. Und das geht am besten durch Kennenlernen: Dass jemand in der Lage ist, gut und zuverlässig zu arbeiten, können Betriebspraktika zeigen.

So versuchen wir, die jungen Leute zunächst passgenau in Praktika zu vermitteln und ihnen später möglichst auch einen Ausbildungsplatz zu besorgen. Dabei können unsere Mitarbeiter inzwischen aus einem Pool von rund 100 Firmen im Raum Uslar, Beverungen, Einbeck, Göttingen, Holzminden und Northeim schöpfen, zu denen ein persönlicher Kontakt besteht. Handwerksbetriebe von der Tischlerei über die Autowerkstatt bis zum Dachdecker sind ebenso darunter wie Geschäfte, Rechtsanwaltskanzleien oder Arztpraxen. Zum Pool gehören auch Betriebe, die in technischen Berufen wie beispielsweise dem des Mechatronikers oder IT-Systemelektronikers ausbilden.

Abgestimmte Praktika-Wahl

Erklärt sich eine Firma bereit, eine Praktikantin oder einen Praktikanten aufzunehmen, kümmern wir uns darum, dass der Platz mit einem geeigneten Kandidaten besetzt wird. So prüfen wir, ob die Schulbildung des jeweiligen Jugendlichen passt oder ob er körperlich fit genug ist für den Job, den er während vier Wochen ausprobieren kann. Dann helfen wir den angehenden Praktikanten, sich schriftlich zu bewerben und bereiten sie auf das Vorstellungsgespräch vor.

Auch während des Praktikums kümmern wir uns darum, dass alles gut läuft und stehen den Betrieben als Ansprechpartner zur Verfügung, falls es Probleme geben sollte. Die Unternehmen erhalten überdies Gelegenheit, sich mittels eines Fragebogens zu ihren Praktikanten zu äußern und beispielsweise ihre Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und ihren Arbeitseinsatz zu bewerten. Das hilft uns bei der anschließenden Analyse des Praktikums, anhand derer wir auch ermitteln, ob der Jugendliche für eine Ausbildung im jeweiligen Bereich geeignet ist.

Nicht wenige erhalten durch das Praktikum später tatsächlich die Möglichkeit, im selben Betrieb eine Ausbildung zu machen - selbst wenn die Schulnoten nicht überzeugend waren. Auch diese Ausbildung begleiten wir, zum Beispiel durch Förderunterricht und Nachhilfe und durch regelmäßige Gespräche. So gelingt es uns, durch die intensive Betreuung und Qualifizierung, bis zur Hälfte der Teilnehmer eines Jahrgangs in Ausbildung zu bringen oder ihnen eine Arbeitsstelle zu vermitteln. Das zeigt auch unser Vermittlungsergebnis 2005.

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